Eine junge Schule mit Vision
Die Waldorfschule Marchfeld wurde im Sommer 2020 mit viel Engagement, Mut und auch einer Prise Spontaneität ins Leben gerufen. Als zwei ehemalige Pötzleinsdorfer Waldorfschüler, Gudrun und Marc Rameder, zogen wir an das, wie es scheint, „falsche“ Ende von Niederösterreich – und so mussten wir kurzerhand unsere eigene Waldorfschule gründen, damit unsere Söhne nicht denselben langen Schulweg haben wie wir einst! Uns blieb nur ein Jahr Zeit, um alles auf die Beine zu stellen.
Bereits zwei Monate nach der ersten Idee hatten wir den Schulverein gegründet. Im März 2021 konnten wir drei Klassenzimmer in den Containern auf dem Schulcampus in Deutsch-Wagram anmieten und schon im Juni war alles provisorisch eingerichtet, damit die Aufnahmegespräche stattfinden konnten. Im September starteten wir dann mit unglaublichen 23 Kindern in den ersten drei Schulstufen. Seitdem wächst unsere Schule kontinuierlich. Jedes Jahr kommen rund 10 neue Kinder hinzu, und mittlerweile betreuen wir 45 Schülerinnen und Schüler in sechs Schulstufen, die in drei Mehrstufenklassen organisiert sind.
In unserer Schule sind derzeit insgesamt acht engagierte Lehrer beschäftigt, unterstützt von zwei Hortbetreuern und von Gudrun, die das Schulbüro leitet. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Schulgemeinschaft ist das ehrenamtliche Engagement von Eltern, Lehrkräften, des gesamten Vereinsvorstandes und von Freunden der Schule. Es bereitet uns große Freude, miteinander zu arbeiten, Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen. Diese enge und wertschätzende Zusammenarbeit schafft nicht nur eine positive und inspirierende Atmosphäre, sondern führt auch zu tiefgründigen Gesprächen, die manchmal so spannend sind, dass wir die Konferenzzeiten überziehen.
Unser Umzug von Deutsch-Wagram nach Korneuburg war allerdings nicht ganz freiwillig. Aufgrund von Eigenbedarf der Stadtgemeinde Deutsch-Wagram mussten wir uns kurzfristig auf die Suche nach einem neuen Gebäude machen – eine Herausforderung, da viele Objekte nicht die notwendigen Kriterien erfüllten. Es blieb nur das Gebäude in Korneuburg als einzig realistische Option übrig, welches zwar von außen noch etwas trostlos wirkt, innen jedoch bereits durch den tatkräftigen Einsatz unserer Schulgemeinschaft in eine wunderschöne Schule verwandelt wurde.
In unserem neuen Zuhause haben wir nun endlich mehr Platz, wir haben einen eigenen Raum für Eurythmie und Bewegung, eine Werkstatt, einen Malraum/Handarbeitsraum, ein Lehrerzimmer und sogar ein Schulbüro, welches größer als eine Abstellkammer ist. Wir bieten den Kindern jeden Tag eine frisch zubereitete Jause an – Brot mit Obst und Gemüse der Saison, jeden Tag von einem anderen Elternteil direkt in der Schule zubereitet. Zu Mittag kochen an drei Tagen die Eltern selbst, damit wir bio, kaum Zucker und frisches, kinderfreundliches Essen anbieten können. Die Eltern putzen jedes Wochenende die Schule und kümmern sich an den Instandhaltungstagen um alle Reparaturen, denn einen Hausmeister oder Reinigungspersonal gibt es aus Kostengründen nicht.
Trotz der großen Freude über unser neues Gebäude gibt es nun jedoch erhebliche finanzielle Hürden. Die uns von der Baubehörde auferlegten Brandschutzmaßnahmen, die zunächst weniger drastisch wirkten, sind mit circa 60.000 € für eine so kleine Schule schwer zu stemmen. Wir mussten 8 Brandschutztüren, ein Rauchabzugsfenster, eine Brandmeldeanlage und genormte Sicherheitsbeleuchtungen installieren lassen. In den letzten drei Schuljahren konnten wir zwar durch ein hohes Maß an ehrenamtlicher Arbeit im Schulbüro und der Schulleitung Rücklagen bilden, für die Deckung aller Umbaukosten sowie der laufenden Kosten in diesem Schuljahr sind diese jedoch leider nicht ausreichend. Die hohen Miet- und Energiekosten, die geringere Schülerzahl durch den schnellen Umzug und die steigenden Personalkosten bringen uns an unsere Grenzen.
Gleichzeitig möchten wir sicherstellen, dass unsere Schule für alle Kinder zugänglich bleibt, unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern. Viele unserer Eltern können den vollen Schulbeitrag nicht leisten, was für uns jedoch kein Ausschlusskriterium ist. Uns ist es wichtig, keine elitäre Schule zu sein, sondern im Rahmen unserer Möglichkeiten allen Kindern die Chance einer freien, alternativen und ganzheitlichen Bildung zu bieten.
Unsere Vision – Waldorf in Fülle und Gemeinschaft
Wir arbeiten geistig daran, das Armutsgelübde, das wie ein Schatten über den Waldorfeinrichtungen zu schweben scheint, endlich aufzulösen. Es gibt genug für alle, und indem wir unsere Herzen für Fülle, Magie und unendliche Möglichkeiten öffnen und uns diese Geisteshaltung auch erlauben, wirken wir gemeinsam bei der Erschaffung einer wundervollen „neuen“ Erde mit. Lassen wir den Glauben an Mangel hinter uns und feiern stattdessen das, was durch das Zusammenwirken unserer Gemeinschaft möglich wird.
Mit Ihrer Unterstützung leisten Sie einen unbezahlbaren Beitrag zur Entwicklung einer zukünftigen Generation von verantwortungsbewussten, kreativen und mutigen, jungen Menschen, die unsere Gesellschaft positiv beeinflussen werden. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung!
Der Vorstand und die Schulleitung
Eine junge Schule mit Vision
Die Waldorfschule Marchfeld wurde im Sommer 2020 mit viel Engagement, Mut und auch einer Prise Spontaneität ins Leben gerufen. Als zwei ehemalige Pötzleinsdorfer Waldorfschüler, Gudrun und Marc Rameder, zogen wir an das, wie es scheint, „falsche“ Ende von Niederösterreich – und so mussten wir kurzerhand unsere eigene Waldorfschule gründen, damit unsere Söhne nicht denselben langen Schulweg haben wie wir einst! Uns blieb nur ein Jahr Zeit, um alles auf die Beine zu stellen.
Bereits zwei Monate nach der ersten Idee hatten wir den Schulverein gegründet. Im März 2021 konnten wir drei Klassenzimmer in den Containern auf dem Schulcampus in Deutsch-Wagram anmieten und schon im Juni war alles provisorisch eingerichtet, damit die Aufnahmegespräche stattfinden konnten. Im September starteten wir dann mit unglaublichen 23 Kindern in den ersten drei Schulstufen. Seitdem wächst unsere Schule kontinuierlich. Jedes Jahr kommen rund 10 neue Kinder hinzu, und mittlerweile betreuen wir 45 Schülerinnen und Schüler in sechs Schulstufen, die in drei Mehrstufenklassen organisiert sind.
In unserer Schule sind derzeit insgesamt acht engagierte Lehrer beschäftigt, unterstützt von zwei Hortbetreuern und von Gudrun, die das Schulbüro leitet. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Schulgemeinschaft ist das ehrenamtliche Engagement von Eltern, Lehrkräften, des gesamten Vereinsvorstandes und von Freunden der Schule. Es bereitet uns große Freude, miteinander zu arbeiten, Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen. Diese enge und wertschätzende Zusammenarbeit schafft nicht nur eine positive und inspirierende Atmosphäre, sondern führt auch zu tiefgründigen Gesprächen, die manchmal so spannend sind, dass wir die Konferenzzeiten überziehen.
Unser Umzug von Deutsch-Wagram nach Korneuburg war allerdings nicht ganz freiwillig. Aufgrund von Eigenbedarf der Stadtgemeinde Deutsch-Wagram mussten wir uns kurzfristig auf die Suche nach einem neuen Gebäude machen – eine Herausforderung, da viele Objekte nicht die notwendigen Kriterien erfüllten. Es blieb nur das Gebäude in Korneuburg als einzig realistische Option übrig, welches zwar von außen noch etwas trostlos wirkt, innen jedoch bereits durch den tatkräftigen Einsatz unserer Schulgemeinschaft in eine wunderschöne Schule verwandelt wurde.
In unserem neuen Zuhause haben wir nun endlich mehr Platz, wir haben einen eigenen Raum für Eurythmie und Bewegung, eine Werkstatt, einen Malraum/Handarbeitsraum, ein Lehrerzimmer und sogar ein Schulbüro, welches größer als eine Abstellkammer ist. Wir bieten den Kindern jeden Tag eine frisch zubereitete Jause an – Brot mit Obst und Gemüse der Saison, jeden Tag von einem anderen Elternteil direkt in der Schule zubereitet. Zu Mittag kochen an drei Tagen die Eltern selbst, damit wir bio, kaum Zucker und frisches, kinderfreundliches Essen anbieten können. Die Eltern putzen jedes Wochenende die Schule und kümmern sich an den Instandhaltungstagen um alle Reparaturen, denn einen Hausmeister oder Reinigungspersonal gibt es aus Kostengründen nicht.
Trotz der großen Freude über unser neues Gebäude gibt es nun jedoch erhebliche finanzielle Hürden. Die uns von der Baubehörde auferlegten Brandschutzmaßnahmen, die zunächst weniger drastisch wirkten, sind mit circa 60.000 € für eine so kleine Schule schwer zu stemmen. Wir mussten 8 Brandschutztüren, ein Rauchabzugsfenster, eine Brandmeldeanlage und genormte Sicherheitsbeleuchtungen installieren lassen. In den letzten drei Schuljahren konnten wir zwar durch ein hohes Maß an ehrenamtlicher Arbeit im Schulbüro und der Schulleitung Rücklagen bilden, für die Deckung aller Umbaukosten sowie der laufenden Kosten in diesem Schuljahr sind diese jedoch leider nicht ausreichend. Die hohen Miet- und Energiekosten, die geringere Schülerzahl durch den schnellen Umzug und die steigenden Personalkosten bringen uns an unsere Grenzen.
Gleichzeitig möchten wir sicherstellen, dass unsere Schule für alle Kinder zugänglich bleibt, unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern. Viele unserer Eltern können den vollen Schulbeitrag nicht leisten, was für uns jedoch kein Ausschlusskriterium ist. Uns ist es wichtig, keine elitäre Schule zu sein, sondern im Rahmen unserer Möglichkeiten allen Kindern die Chance einer freien, alternativen und ganzheitlichen Bildung zu bieten.
Unsere Vision – Waldorf in Fülle und Gemeinschaft
Wir arbeiten geistig daran, das Armutsgelübde, das wie ein Schatten über den Waldorfeinrichtungen zu schweben scheint, endlich aufzulösen. Es gibt genug für alle, und indem wir unsere Herzen für Fülle, Magie und unendliche Möglichkeiten öffnen und uns diese Geisteshaltung auch erlauben, wirken wir gemeinsam bei der Erschaffung einer wundervollen „neuen“ Erde mit. Lassen wir den Glauben an Mangel hinter uns und feiern stattdessen das, was durch das Zusammenwirken unserer Gemeinschaft möglich wird.
Mit Ihrer Unterstützung leisten Sie einen unbezahlbaren Beitrag zur Entwicklung einer zukünftigen Generation von verantwortungsbewussten, kreativen und mutigen, jungen Menschen, die unsere Gesellschaft positiv beeinflussen werden. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung!
Der Vorstand und die Schulleitung
Waldorfschule Marchfeld
Waldorfschule Marchfeld
Waldorfschule Marchfeld / Rudolf Steiner Schulverein 2020
Schuladresse: Stockerauer Str. 28, 2100 Korneuburg
Postanschrift: Siehdichfür-Str. 100, 2231 Strasshof
+43 699 11 65 39 64
www.waldorfschule-marchfeld.at
info@waldorfschule-marchfeld.at
Ihre Spende an uns ist steuerlich abzugsfähig (Registrierungsnummer: BI22130).
Spendenkonto:
Rudolf Steiner Schulverein 2020
AT85 4211 0559 9055 0000
Verwendungszweck: Spende, Namen und Geburtsdatum (für Spendenabzugsfähigkeit)















