Impulse setzen – die Zukunft gestalten

Die anthroposophischen Lebensfelder – insbesondere die biologisch-dynamische Landwirtschaft und das anthroposophische Heilwesen – als Lebensperspektive für junge Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – dies ist das Bestreben einer fünfjährigen Ausbildung im Donau-Adria-Raum, die mit einem einwöchigen Jugendcamp im Serbischen Vršac im Juli 2024 begonnen hat. Junge Ärzte und Medizinstudenten können dadurch nach den gültigen Richtlinien ihr Diplom in anthroposophischer Medizin erlangen.

In Kooperation mit der Stiftung Matica, der serbischen Gesellschaft für anthroposophische Medizin und Biodynamische Landwirtschaft sowie der italienischen und österreichischen Ärztegesellschaft wird dieses breit gefächerte Jugendlager 2024 zum ersten Mal organisiert. Neben Medizin, Pharmazie und Goetheanismus wird der Fokus auch auf  soziale Initiativen und zukünftige Gemeinschaftsbildung gelegt.

Alle jungen Menschen zwischen 18 und 28 Jahren können teilnehmen.

Der Tagungsort

Das Sommercamp findet auf dem Bauernhof Matica statt, einem biodynamischen Rinderzuchtbetrieb in einem großen Naturschutzgebiet in der Nähe von Vršac in der serbischen Vojvodina. Das Gelände ist im Besitz der gemeinnützigen Stiftung Matica und soll zu einem Siedlungsprojekt mit kulturellen Aktivitäten und einem therapeutischen Zentrum ausgebaut werden.

Vršac war in den vergangenen 14 Jahren der Ort, von dem Impulse und Initiativen für die anthroposophische Medizin und die biologisch-dynamische Landwirtschaft in ganz Serbien ausgingen. Die Medizinische Sektion am Goetheanum organisierte fünf Jahre lang IPMT-Kurse in Vršac, aus denen die ersten ÄrztInnen für Anthroposophische Medizin in Serbien und Slowenien hervorgingen. Seitdem werden die IPMT-Kurse in Rumänien weitergeführt. Eine rege Übersetzungs- und Publikationstätigkeit des medizinischen Werkes Rudolf Steiners sowie der biologisch-dynamischen Landwirtschaft bildet das Rückgrat für zahlreiche Seminare und Workshops, die im Laufe der Jahre in Vršac stattfanden. Seit 2021 ist die Anthroposophische Medizin Teil des öffentlichen Gesundheitssystems in Serbien.

Matica Youth Summer Camp

Matica Youth Summer Camp

Impulse setzen – die Zukunft gestalten

Die anthroposophischen Lebensfelder – insbesondere die biologisch-dynamische Landwirtschaft und das anthroposophische Heilwesen – als Lebensperspektive für junge Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – dies ist das Bestreben einer fünfjährigen Ausbildung im Donau-Adria-Raum, die mit einem einwöchigen Jugendcamp im Serbischen Vršac im Juli 2024 begonnen hat. Junge Ärzte und Medizinstudenten können dadurch nach den gültigen Richtlinien ihr Diplom in anthroposophischer Medizin erlangen.

In Kooperation mit der Stiftung Matica, der serbischen Gesellschaft für anthroposophische Medizin und Biodynamische Landwirtschaft sowie der italienischen und österreichischen Ärztegesellschaft wird dieses breit gefächerte Jugendlager 2024 zum ersten Mal organisiert. Neben Medizin, Pharmazie und Goetheanismus wird der Fokus auch auf  soziale Initiativen und zukünftige Gemeinschaftsbildung gelegt.

Alle jungen Menschen zwischen 18 und 28 Jahren können teilnehmen.

 

Der Tagungsort

Das Sommercamp findet auf dem Bauernhof Matica statt, einem biodynamischen Rinderzuchtbetrieb in einem großen Naturschutzgebiet in der Nähe von Vršac in der serbischen Vojvodina. Das Gelände ist im Besitz der gemeinnützigen Stiftung Matica und soll zu einem Siedlungsprojekt mit kulturellen Aktivitäten und einem therapeutischen Zentrum ausgebaut werden.

Vršac war in den vergangenen 14 Jahren der Ort, von dem Impulse und Initiativen für die anthroposophische Medizin und die biologisch-dynamische Landwirtschaft in ganz Serbien ausgingen. Die Medizinische Sektion am Goetheanum organisierte fünf Jahre lang IPMT-Kurse in Vršac, aus denen die ersten ÄrztInnen für Anthroposophische Medizin in Serbien und Slowenien hervorgingen. Seitdem werden die IPMT-Kurse in Rumänien weitergeführt. Eine rege Übersetzungs- und Publikationstätigkeit des medizinischen Werkes Rudolf Steiners sowie der biologisch-dynamischen Landwirtschaft bildet das Rückgrat für zahlreiche Seminare und Workshops, die im Laufe der Jahre in Vršac stattfanden. Seit 2021 ist die Anthroposophische Medizin Teil des öffentlichen Gesundheitssystems in Serbien.

Impulse setzen – die Zukunft gestalten

Die anthroposophischen Lebensfelder – insbesondere die biologisch-dynamische Landwirtschaft und das anthroposophische Heilwesen – als Lebensperspektive für junge Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – dies ist das Bestreben einer fünfjährigen Ausbildung im Donau-Adria-Raum, die mit einem einwöchigen Jugendcamp im Serbischen Vršac im Juli 2024 begonnen hat. Junge Ärzte und Medizinstudenten können dadurch nach den gültigen Richtlinien ihr Diplom in anthroposophischer Medizin erlangen.

In Kooperation mit der Stiftung Matica, der serbischen Gesellschaft für anthroposophische Medizin und Biodynamische Landwirtschaft sowie der italienischen und österreichischen Ärztegesellschaft wird dieses breit gefächerte Jugendlager 2024 zum ersten Mal organisiert. Neben Medizin, Pharmazie und Goetheanismus wird der Fokus auch auf  soziale Initiativen und zukünftige Gemeinschaftsbildung gelegt.

Alle jungen Menschen zwischen 18 und 28 Jahren können teilnehmen.

Der Tagungsort

Das Sommercamp findet auf dem Bauernhof Matica statt, einem biodynamischen Rinderzuchtbetrieb in einem großen Naturschutzgebiet in der Nähe von Vršac in der serbischen Vojvodina. Das Gelände ist im Besitz der gemeinnützigen Stiftung Matica und soll zu einem Siedlungsprojekt mit kulturellen Aktivitäten und einem therapeutischen Zentrum ausgebaut werden.

Vršac war in den vergangenen 14 Jahren der Ort, von dem Impulse und Initiativen für die anthroposophische Medizin und die biologisch-dynamische Landwirtschaft in ganz Serbien ausgingen.

Die Medizinische Sektion am Goetheanum organisierte fünf Jahre lang IPMT-Kurse in Vršac, aus denen die ersten ÄrztInnen für Anthroposophische Medizin in Serbien und Slowenien hervorgingen. Seitdem werden die IPMT-Kurse in Rumänien weitergeführt.

Eine rege Übersetzungs- und Publikationstätigkeit des medizinischen Werkes Rudolf Steiners sowie der biologisch-dynamischen Landwirtschaft bildet das Rückgrat für zahlreiche Seminare und Workshops, die im Laufe der Jahre in Vršac stattfanden. Seit 2021 ist die Anthroposophische Medizin Teil des öffentlichen Gesundheitssystems in Serbien.

Heute besuchen 400 Kinder die Mbagathi Schule und den Kindergarten, 120 wohnen im schuleigenen Internat. Die meisten der Internatskinder sind Waisen oder kommen aus schwierigen Verhältnissen und haben niemanden, der sich um sie kümmert. Hier finden sie eine neue „Familie“, die sie beschützt und sich um ihr seelisches Wohl kümmert. Sie sind sieben Tage die Woche im Internat und gehen nur in den Schulferien nach Hause, wenn sie denn ein Zuhause haben. Die meisten der 400 Kinder kommen aus Familien, wo der Mangel an Essen immer präsent ist, daher ist das tägliche Schulessen extrem wichtig für ihre Entwicklung. Alle Kinder und alle Mitarbeiter erhalten täglich zwei warme vollwertige Mahlzeiten, Vormittag ein Porridge aus Hirse und zu Mittag ein vollwertiges Mittagessen mit Ugali (Maismehl) oder Reis und Hülsenfrüchten und Gemüse. Die Schule verfügt über eine kleine Farm, über die Jahre hat sich diese zu einer biologisch-dynamischen Landwirtschaft entwickelt und steht heute als Beispiel für nachhaltige Entwicklung in Ostafrika. Das Gemüse versorgt die Schulküche, auch wenn es noch nicht genügt, um den ganzen Bedarf zu decken. Acht Kühe sorgen dafür, dass die Internatskinder frische Milch bekommen.

50 Mitarbeiter helfen mit, dass die Schule ein Ort des Wohlfühlens ist. Einige Mitarbeiter wohnen am Schulgelände, was der Schule ein Gefühl von einem Zuhause verleiht. Das Lehrerkollegium besteht ausschließlich aus kenianischen Lehrern, dazu kommen noch die ebenfalls kenianischen MitarbeiterInnen im Büro, die Köche und Köchinnen, die Fahrer der Schulbusse, die Reinigungsfrauen, die Landwirte, der Hausmeister, die Internatseltern und nicht zu vergessen die Wachmänner, die die Schule bei Tag und bei Nacht vor Eindringlingen und vor Tieren beschützen. 

Schule umgeben von Safari

Die Schule befindet sich auf einem acht Hektar großen Grundstück im weiten Massailand, direkt am Nairobi Nationalpark. Zebras, Büffel, Impalas, Giraffen, Nashörner, Antilopen… was wir Europäer uns alles von einer Safari erwarten, kann hier bestaunt werden. In der Nacht kann man das Gebrüll der Löwen, das Heulen der Hyänen oder auch das Getrampel eines rennenden Nilpferdes hören, denn der Nationalpark ist auf dieser Seite offen, um es den Tieren zu ermöglichen, ihren jährlichen Wanderungen nachzugehen. Da ist es schon beruhigend zu wissen, dass Tipateh, der Massai, am Eingangstor wacht.

Fließend Wasser und Strom

Die Schule hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Erst seit 2002 gibt es fließendes Wasser durch eine Bohrung am eigenen Gelände, erst seit 2006 Strom. Das heißt aber noch lange nicht, dass immer Strom da ist. Das kenianische Elektrizitätsnetz ist sehr anfällig und wöchentliche Stromausfälle gehören zur Normalität. Seit 7 Jahren wird an einer Solar-/Photovoltaikanlage gearbeitet, welche die Schule unabhängig vom Kenianischen Elektrizitätswerk machen soll und die Abholzung zur Aufbereitung von Warmwasser stoppen soll. Die Pläne, geprüft von Experten, lagen Ende 2019 am Tisch und 2020 konnte erfreulicherweise nach einer dreijährigen, weltweiten Spendenaktion der erste Teil umgesetzt werden. Das Trinkwasser wird nun mit Hilfe einer Photovoltaikanlage aus der Tiefe heraufgepumpt und mit einer Solaranlage wird das benötigte Warmwasser erwärmt. Für den großen Teil der restlichen Photovoltaikanlage – Solarstrom für das gesamte Schulgelände – werden weiterhin Spenden gesammelt. Sobald genügend Spenden vorliegen, wird das Projekt umgesetzt.

Die Waldorf-LehrerInnenausbildung

Seit Jahren findet an der Rudolf-Steiner-Schule Mbagathi die wichtige Ausbildung der WaldorflehrerInnen für ganz Ostafrika (Kenia, Tansania, Uganda, Simbabwe, Madagaskar, Äthiopien) statt. Die Module werden dreimal im Jahr angeboten und finden während der Schulferien statt, damit die 40 bis 60 Auszubildenden und die AusbildnerInnen im Internat der Schule übernachten können. Die LehrerInnenausbildung, mit ihrer bunten und kreativen Herangehensweise, ist sehr erfolgreich. Sie wird von erfahrenen AusbildnerInnen aus Kenia, Tansania und Südafrika organisiert und durchgeführt. Dieser Impuls hat den Grundstein für soliden Unterricht in den Klassenzimmern und für die Entwicklung der Waldorfschulbewegung in Ostafrika gelegt. Er führte dazu, dass die Steiner-/Waldorfschulen in Ostafrika heute von talentierten, enthusiastischen, jungen, einheimischen LehrerInnen getragen werden, welche die Idee und die Zukunft dieser besonderen Schulbildung ergriffen haben.

Wenn Kenianer etwas erreichen möchten, organisieren sie eine „Harambee“, was so viel bedeutet wie „gemeinsam etwas bewirken“. Das ist ein alter, tief verwurzelter Brauch in der afrikanischen Kultur, um eine Gemeinschaft zu unterstützen und damit scheinbar Unmögliches möglich zu machen.

Sponsoring

Die Schule kann ohne Sponsorengelder nicht überleben. Mit der Entscheidung eine Schule für die Ärmsten der Armen zu sein, ging einher, dass es nur sehr wenige zahlungskräftige Eltern gibt. Rund 80 – 90 % der Elternhäuser können keine Schulgebühren bezahlen, nicht einmal die Minimalgebühr für das tägliche Schulessen (13 Euro pro Monat). Daher ist die Schule auf weltweite Spenden angewiesen. Dies kann in Form von Patenschaften sein, oder einmaligen Spenden, jeder Euro ist hilfreich.

Werden Sie ein Teil dieser Gemeinschaft. Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Matica Youth Summer Camp

Matica Youth Summer Camp

HERMES-Österreich leitet Ihre Spende gerne weiter.

IBAN: AT86 1953 0001 0063 0000
BIC: SPAEAT2S
Betreff „Matica Camp“